
Was ist Padel?
Padel ist eine Rückschlagsportart, bei der – ähnlich wie beim Squash – auch die Wände zum Spiel genutzt werden. Die Punkte und das Spielfeld sind an Tennis angelehnt. Padel gilt als die am schnellsten wachsende Sportart in Europa.
Das Wort „Liebes Kind“ hat viele Namen. Genauso wie Padel. Von Paddle Concuera über Padel-Tennis und Padel-Tennis bis hin zu Padel selbst – ein dänischer Journalist hörte es 2007 sogar als Battle-Tennis. Heute nennen wir es einfach nur Padel.
Padel wird häufig mit Mannschaftssportarten assoziiert, da sich um diesen Sport typischerweise größere Gruppen und Gemeinschaften bilden, die denen von Mannschaftssportarten ähneln. Es geht nicht nur um Nervenkitzel und Adrenalin, sondern auch um Spaß, neue soziale Kontakte und angenehme Gesellschaft außerhalb des Platzes. Die meisten Padelzentren bieten Lounge-Bereiche an, in denen man sich vor und nach den Spielen aufhalten kann.
Spielst du neu im Padel-Sport?
Padel ist leicht zugänglich. Die meisten können schnell ein bisschen spielen, wenn alle auf dem Platz ungefähr das gleiche Niveau haben. Es ist eine sehr inklusive Sportart, die von Kindern, Jugendlichen, Senioren und Menschen mit Behinderung gespielt werden kann.
Padel gilt als einzigartige Sportart, da sie leichter und schneller zu erlernen ist als viele andere Schlägersportarten. Man benötigt weder besondere Kraft noch spezielle Technik, um anzufangen, und trainiert sogar Reaktionsvermögen und Reflexe. Padel ist zudem körperlich weniger anstrengend als andere Sportarten. Der weiche Kunstrasen ist schonend für Knie und Hüften. Auch der Körperkontakt zwischen den Spielern ist geringer als bei anderen Kontaktsportarten, die häufig zu Verletzungen führen. Es kann schwierig sein, darin richtig gut zu werden, aber man muss kein erfahrener Spieler sein, um Spaß zu haben und sich sportlich zu betätigen.
Der Padelplatz
Ein Padel-Court ist 10 x 20 Meter groß und von einer Glas- und Drahtumzäunung umgeben, wobei ein Netz den Court in der Mitte teilt. Sowohl die Umzäunung als auch die Glasumzäunung können während des Spiels genutzt werden.
Es gibt sowohl Indoor- als auch Outdoor-Courts. Normalerweise spielen vier Spieler, jeweils zwei gegen zwei. Es gibt aber auch Einzelplätze, auf denen man eins gegen eins spielt.
Padel-Ausrüstung
Padel wird mit einem Schläger gespielt, der üblicherweise aus Fiberglas, Carbon oder Kohlefaser besteht. Padelschuhe sind oft auf den Belag der Padelplätze abgestimmt. Der Ball ähnelt einem Tennisball, hat aber einen geringeren Druck, was zu einem flacheren und anderen Absprung führt. Viele bevorzugen spezielle Padelkleidung, die eine sichere und bequeme Aufbewahrung von Ersatzbällen ermöglicht und gleichzeitig Bewegungsfreiheit bietet. Wenn Sie sich einen eigenen Schläger kaufen möchten, empfiehlt es sich, sich im nächstgelegenen Padel-Fachgeschäft beraten zu lassen.
Padel-Regeln und -Spiele
Im Doppel beginnt das Spiel mit einem Aufschlag von unten. Die beiden Paare wechseln sich beim Aufschlag in jedem Satz ab. Der Ball darf die Glaswände berühren, nachdem er einmal den Boden berührt hat, auch auf der eigenen Spielfeldhälfte. Der Ball muss das Netz überqueren, bevor er erneut das Spielfeld erreicht.
Punkte werden beim Padel genauso gezählt wie beim Tennis. Gespielt wird im Modus „Best of 3“ oder „Best of 5“. In jedem Satz sind 6 Spiele zu spielen. Ein Spiel wird mit 0, 15, 30, 40 und Spiel gezählt. Bei einem Spielstand von 40:40 muss man mit zwei Spielen Vorsprung gewinnen.
Am Anfang gibt es vielleicht viele Regeln zu beachten, aber man muss nicht gleich alle befolgen, wenn man einfach nur loslegen und mit seinen Freunden Spaß haben will.
Es wird jedoch empfohlen, diese 10 Regeln zu befolgen:
- Der Ball darf nicht zweimal hintereinander auf derselben Seite des Netzes auf dem Spielfeld auftreffen.
- Der Ball darf auf jeder Spielfeldhälfte nur einmal geschlagen werden.
- Sie dürfen den Ball auf Ihrer eigenen Spielfeldhälfte schlagen, bevor er den Boden berührt.
- Der Ball ist im Aus, wenn er nach einem Schlag die Gitterwände auf der eigenen Spielfeldhälfte oder alle Wände auf der gegnerischen Seite berührt.
- Der Ball kann, nachdem er einmal auf dem Boden aufgeschlagen ist, mehrmals gegen die Glaswand prallen.
- Sie können die Glaswände in Ihrer eigenen Spielfeldhälfte gerne als Barriere nutzen, um den Ball auf die gegnerische Seite zu befördern.
- Du musst warten, bis der Ball in deiner Spielfeldhälfte ist, bevor du ihn schlägst.
- Der Punkt geht verloren, wenn Sie direkt nach dem Schlag Ihres Gegners vom Ball getroffen werden oder wenn Sie mit Ihrem Schläger oder Körper das Netz berühren.
